Suchtmittelkonsum Alkohol

Immer mehr Unternehmen führen Programme zur betrieblichen Suchtprävention durch. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Alkohol, weil er quantitativ das größte Problem darstellt. Allerdings weisen Experten zunehmend darauf hin, dass die ausschließliche Beschäftigung mit der Alkoholsucht zu kurz greift: Im Hinblick auf Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung und Leistungsfähigkeit muss auch der "ganz normale" Alkoholkonsum kritisch betrachtet werden, da schon relativ geringe Blutalkohol-Spiegel erhebliche Risiken für die Sicherheit bedeuten. Eine wirksame Präventionsstrategie muss bei dieser Erkenntnis ansetzen und für einen verantwortungsbewussten Konsum werben.

Den Gefahren durch Alkohol am Arbeitsplatz kann am effektivsten begegnet werden, wenn das Thema seinen Niederschlag in betrieblichen Maßnahmen der Gesundheitsförderung, des Qualitätsmanagements und der Arbeitssicherheit findet. Regelungen zur Einhaltung arbeitsrechtlich relevanter Anforderungen (zum Beispiel Unfallverhütungsvorschriften) gelten dann für alle Mitarbeiter gleichermaßen, während Maßnahmen, die sich ausschliesslich an suchtkranke Mitarbeiter richten, Suchtkranke stigmatisieren.

Ausführliche Informationen enthält die BKK Broschüre "Alkohol und Arbeitswelt - Zwei, die nicht zusammen passen", die hier als pdf herunter geladen oder bestellt werden kann:

PDF Broschüre "Alkohol und Arbeitswelt" (PDF, 427 KB)
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Der BKK Bundesverband hat dem Thema im November 2002 eine ganze Ausgabe seiner "News Gesundheitsförderung im Betrieb" gewidmet. Die News steht hier zum Download zur Verfügung:

PDF "News 4/2002 - Alkohol und Arbeitswelt" (PDF, 237 KB)

PDF Basisinformation Alkohol

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