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Der Absender ist derjenige, der die Daten erstellt und verschickt. Es muss nicht der Arbeitgeber sein, für dessen Beschäftigte die Daten gelten. Wird z.B. ein Steuerberater von einem Arbeitgeber zur Erstellung der Daten beauftragt, so ist der Absender der Steuerberater. Anhand der Absenderbetriebsnummer kann die Nutzdatei wieder entschlüsselt werden.
Ein Dateianhang ist eine Datei, die in einer E-Mail verschickt wird. Dies wird durch das MIME-Protokoll ermöglicht, welches die Unterteilung des Bodys und die Kodierung der Datei regelt. Die Meldedatendateien werden als Anhänge versendet.
Mitteilung der BITMARCK SERVICE GMBH an den Absender, wenn die in einer E-Mail übermittelten Dateien zur weiteren Verarbeitung angenommen wurden; enthält ein Kennzeichen (Auftragsnummer) welches die gelieferten Daten eindeutig identifiziert.
Zentrale Stelle zur Entgegennahme von Meldedaten für jeweils eine bestimmte Menge von Krankenkassen. Die BITMARCK SERVICE GMBH ist die Annahmestelle für alle Meldedaten, die an betriebliche Krankenkassen übermittelt werden.
Jeder Arbeitgeber muss für die bei ihm Beschäftigten Beitrags- und Sozialversicherungsmeldungen erstellen. Seit dem 1. Januar 2006 darf dies nur noch in elektronischer Form geschehen. Jeder Arbeitgeber kann durch eine von der Bundesagentur für Arbeit vergebene Betriebsnummer identifiziert werden.
Eindeutige Nummer, unter der ein Vorgang der BITMARCK SERVICE GMBH identifiziert werden kann (auch Kennzeichen).
Eine von zwei Dateien, die bei jeder Datensendung übermittelt werden müssen. In dem Auftragssatz sind die allgemeinen Informationen zur Datei enthalten. Diese Informationen werden u.a. benötigt, um die Nutzdatei entschlüsseln zu können. Sie darf daher nicht verschlüsselt übermittelt werden. Der Auftragssatz muss die Dateierweiterung „.auf“ besitzen und genauso heißen wie die Nutzdatei. Bei korrektem Aufbau des Auftragssatzes ist dieser stets 348Byte groß.
Datei mit Beitragsnachweisen.
Die Betreffzeile ist gleichermaßen der Titel einer E-Mail. In diesem speziellen Textfeld muss die Betriebsnummer des Absenders enthalten sein.
Die Betreffzeile der automatischen Rückantworten enthält das Schlagwort Annahmebestätigung oder Ablehnung.
Die Betreffzeile der E-Mails mit denen das Verarbeitungsprotokoll übermittelt wird, enthält das Schlagwort fehlerfreie oder fehlerhafte Datenübermittlung.
Achtstellige und eindeutige Nummer, die für jeden Betrieb von der Bundesagentur für Arbeit vergeben wird. Anhand dieser Nummer ist eine eindeutige Identifikation von Absender, Arbeitgeber, Krankenkasse etc. möglich.
Die BITMARCK SERVICE GMBH betreibt eine Datenannahmestelle für alle Meldedaten für Betriebskrankenkassen.
Die Dateinummer ist die laufende Nummer, die Dateien in eine Reihenfolge bringt. Für korrekte Daten muss diese Nummer aufsteigend, eindeutig und lückenlos sein. Eine Datei gelangt sofort in die Verarbeitung, wenn deren Dateinummer genau um Eins größer ist als die letzte verarbeitete Nummer.
In einer maschinell verarbeitbaren Datei bildet ein Satz eine aus verschiedenen Daten zusammengesetzte Information. Sätze können von verschiedenen Arten sein. Im Meldeverfahren für Arbeitgeber unterscheidet man z.B. Auftragssatz, Vorlaufsatz, DSKO-Satz, Nutzsatz, Nachlaufsatz.
Sozialversicherungsmeldung
Spezieller auf den Vorlaufsatz folgender Informationsdatensatz der Nutzdatei. Im Datensatz Kommunikation werden die Kontaktdaten und die Version des Entgeltabrechnungsprogramms des Absenders übergeben.
Verfahren, bei dem Arbeitgeber Meldungsinformationen ausschließlich auf dem elektronischen Weg übermitteln. Die jeweilige Annahmestelle prüft diese Daten und gibt sie an die zuständigen Krankenkassen weiter.
Die Betriebsnummer des Empfängers für die gesamte Datenlieferung wird im Auftragssatz angegeben und ist im Kontext des Datenaustausches für Betriebskrankenkassen diejenige der BITMARCK SERVICE GMBH. Zu jedem Meldesatz in der Nutzdatei ist als Empfänger jeweils die Betriebsnummer der betreffenden Betriebskrankenkasse angegeben.
Vom Arbeitgeber bzw. Absender benutztes Programm zur Erstellung der Meldedaten im Format für den elektronischen Datenaustausch. Nur zugelassene Programme dürfen für die Erzeugung von Meldedaten für den elektronischen Datenaustausch eingesetzt werden.
Verschlüsselte Daten können von denjenigen Empfängern entschlüsselt und damit lesbar gemacht werden, die den richtigen Schlüssel hierzu kennen. Dieser Schlüssel ist für jeden zertifizierten Teilnehmer eindeutig.
Datum, an dem eine Meldung vom Absender erzeugt wurde. Dieses wird in den Dateien mit übergeben.
Eindeutiges Kürzel für eine bestimmte vom System festgestellte Fehlersituation.
Eine Fehlerbeschreibung besteht meist aus einer Fehlerabkürzung und einem erklärenden Fehlertext. Dieser Fehlertext zeigt die Ursache für das vorliegende Problem an.
Logischer Name von festgelegten Datenbereichen in Meldesätzen.
Eindeutige Nummer, unter der ein Vorgang der BITMARCK SERVICE GMBH identifiziert werden kann (auch Auftragsnummer).
Mehrmalige Übermittlung von Dateien mit der gleichen Dateinummer.
Einzelne Datensätze, welche die Informationen zu den Beitrags- oder Sozialversicherungsmeldungen enthalten.
Oberbegriff für Daten, die im elektronischen Datenaustauchverfahren von Arbeitgebern versendet werden. Meldungen werden unterschieden in Meldungen zu Beitragsnachweisen und in Sozialversicherungsmeldungen.
Der letzte Satz in der Nutzdatei. In ihm sind globale Informationen für die Datei hinterlegt, wie Verfahrenskennzeichen, Empfänger, Absender, laufende Dateinummer und die Anzahl der übermittelten Datensätze Der Nachlaufsatz muss mit dem Vorlaufsatz und dem Dateiinhalt konsistent sein.
Eine von zwei Dateien, die bei jeder Meldung übermittelt werden muss. In der Nutzdatei sind die versichertenbezogenen Meldedaten enthalten. Diese Nutzdaten müssen verschlüsselt übermittelt werden. Die Nutzdatei darf keine Dateierweiterung besitzen und muss genauso heißen wie der Auftragssatz.
Unter dem Begriff Spam versteht man den ungebetenen, unerwünschten und oft massenhaften Versand von Nachrichten.
Eine Ausfüllhilfe, die Eingaben in die für das Meldeverfahren vorgeschriebene Form und Struktur bringt und eine Übermittlung über das Internet an die Kasse sicherstellt. Eine Verknüpfung oder gar eine Rückwirkung auf die Daten in der Entgeltabrechnungssoftware findet nicht statt. sv.net kann eine wichtige Hilfe bei der Korrektur von Meldungen sein. mehr
Nach einer Reihe von formalen Prüfungen der gesamten Datenlieferung werden im Rahmen des Prüfprozesses die Nutzsätze geprüft. Fehler in einzelnen Datensätzen bewirken dann eine Abweisung der betreffenden Meldung oder des Beitragsnachweises. Die Lieferung wird also nur teilweise abgewiesen. Die korrekten Daten werden weitergeleitet. mehr
Ein Zertifikat wird von einer Zertifizierungsstelle (auch Trust-Center genannt) erzeugt. Zertifikate von anerkannten Zertifizierungsstellen besitzen ein hohes Maß an Vertrauen in der breiten Masse der Nutzer. Die ITSG betreibt ein Trustcenter für die Gesetzliche Krankenversicherung.
Von der BITMARCK SERVICE GMBH zu jedem Geschäftsvorgang eindeutig vergebene Nummer, auch Kennzeichen oder Interne Verarbeitungsnummer genannt. Bei Rück- und Nachfragen dient diese Verarbeitungsnummer zur Identifikation des Vorganges.
Vorgang, bei dem aus einem lesbaren Klartext durch Anwendung spezieller mathematischer Schlüssel ein nicht-lesbarer Text entsteht. Personenbezogene Meldedaten werden verschlüsselt, um den Missbrauch unbefugter Dritter zu vermeiden. Lesbar wird ein einmal verschlüsselter Text durch einen weiteren Schlüssel, den nur der Empfänger der Nachricht kennt.
Ein Virenscanner ist eine Software, die bekannte Computerviren, Computerwürmer und Trojanische Pferde aufspürt, blockiert und gegebenenfalls beseitigt. Um schädliche Software zu erkennen, hat jeder Virenscanner eine Liste mit Mustern aller ihm bekannten Viren, mit der er die zu überprüfende Software vergleicht. Stimmt eine Datei oder der Teil einer Datei mit einem Muster aus der Liste überein, werden Schritte zur Beseitigung der entsprechenden Teile unternommen.
Der erste Satz in der Nutzdatei. In ihm sind globale Informationen für die Datei hinterlegt, wie Verfahrenskennzeichen, Empfänger, Absender und die laufende Dateinummer. Der Vorlaufsatz muss mit dem Nachlaufsatz konsistent sein.
Zertifikate bestätigen die Zugehörigkeit eines Schlüssels zu einer Person/Firma/Institution.
Dadurch können Authentizität, Vertraulichkeit und Integrität von Daten gegenüber Dritten garantiert werden.
Der Anwender erzeugt einen Schlüssel und beauftragt ein Trustcenter, eine Zertifizierung vorzunehmen. Dieser Prozess wird im Gesundheitswesen von der ITSG gesteuert.
Einzelheiten erfahren Sie hier:
www.itsg.de/tc/download/10Schritte.pdf
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