Anmoderationsvorschlag:
Er ist da, aber man sieht ihn nicht und irgendwie ist er einem doch ziemlich egal. Bis es dann zwickt und zwackt oder einfach nur noch weh tut. Inzwischen klagen zwei von drei Menschen in Deutschland über Schmerzen im Rücken. Das besagt eine neue Umfrage der Betriebskrankenkassen. Wer betroffen ist und vor allem was sich dagegen tun lässt, darüber informiert Thomas Becker.
Sprecher:
So recht mag er wohl nur eine Minderheit entzücken - der schon sprichwörtlich gewordene schöne Rücken. Denn in Deutschland wird der immer mehr zur Seltenheit. Es ziept und zieht und ächzt und kracht. Und beileibe haben da nicht nur die Älteren ihr Kreuz mit dem Kreuz zu tragen. Christine Richter von der BKK Krankenversicherung:
O-Ton 1:
„Besonders erschreckend ist, dass laut unserer Umfrage vier von 10 Teenagern regelmäßig Rückenschmerzen haben. Bei den Twens, den 20 bis 29-jährigen, ist es schon jeder zweite. Und ganz problematisch die über 30-jährigen. Gerade wenn sie ein bisschen übergewichtig sind und zu viel sitzen, dann fangen die Rückenprobleme meist richtig an.”
Sprecher:
Sitzen, genau das tun die Deutschen und zwar laut BKK Umfrage so richtig ausgiebig: 8 ½ Stunden an einem normalen Wochentag. Also liegt' s nur am Job im Büro? Nein, sagt Christine Richter:
O-Ton 2:
„Selbst wer mehr als acht Stunden am Stück sitzen muss - man kann ja vom Job oft nicht weg -, leidet nicht automatisch an Rückenschmerzen. Da gibt's ein ganz einfaches Rezept: diese Menschen treiben einfach regelmäßiger Sport als der Durchschnitt. Sprich: sie fahren Rad, sie joggen oder sie gehen Schwimmen.”
Sprecher:
Bewegung tut Not. Und sie tut gut - das wissen vor allen die Älteren. Und machen's der Jugend vor. Eine Mehrheit von 90 Prozent schwört auf Gymnastik und Muskelaufbau. Ulrich Kuhnt, Vorsitzender des Verbands der deutschen Rückenschulen, mit Tipps:
O-Ton 3:
„Eine gute Übung ist es, wenn Sie sich auf den Boden hinknien und die Hände aufstützen und den Rücken nach oben biegen, in den so genannten Katzenbuckel gehen und danach ihre Wirbelsäule wieder nach unten führen und den Pferderücken einnehmen. Hört sich komisch an, macht aber riesig Spaß!”
Abmoderationsvorschlag:
Mehr Übungstipps gibt's bei Ihrer BKK oder unter www.bkk.de.