Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung von Migranten/innen mit der Hilfe von interkulturellen Gesundheitslotsen
Wegen sprachlicher und kultureller Barrieren erreichen herkömmliche Präventionsansätze Migranten/innen kaum. Die geschulten Gesundheitslotsen informieren ihre Landsleute mehrsprachig und kultursensibel über das deutsche Gesundheitssystem und gesundheitsförderliches Verhalten. Versicherte mit Migrationshintergrund werden dadurch in die Lage versetzt, die Möglichkeiten des Gesundheitssystems und die eigenen Gesundheitspotenziale effizienter und kostengünstiger zu nutzen.
Mehr als 1.200 geschulte Gesundheitslotsen an 50 Standorten können für kultursensible und muttersprachliche Informationsveranstaltungen zu Themen der Gesundheitsförderung über das Internet gebucht und eingesetzt werden. Mögliche Themen: Das deutsche Gesundheitswesen, Alkoholkonsum, Kindergesundheit, Familienplanung und Schwangerschaft, Mundgesundheit, Tabakentwöhnung, seelische Gesundheit, u.a.
Ethnomedizinisches Zentrum Hannover, lokale Partner, Schirmherrin ist die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB
„Gesundheit Hand in Hand“ Gesundheitswegweiser, mit Informationen zum Gesundheitswesens und zu gesunden Lebensweisen, Handbuch, DIN A5, 50 S., in albanisch, arabisch, bosnisch, deutsch, englisch, französisch, griechisch, kroatisch, kurdisch, persisch, polnisch, russisch, serbisch, spanisch und türkisch.
„Mehr Gesundheit für alle. Gesundheitsförderung für Migranten“, quadratisches Faltblatt, 6 S.
Projektbearbeitung:
Ramazan Salman
Projektleitung:
Dr. Alfons Schröer
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