Erhalt und Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von überschuldeten Privatpersonen durch Gesundheitsförderung im Rahmen von Schuldnerberatungen.
Überschuldung wirkt sich nachweislich negativ auf den Gesundheitszustand aus. Existenzielle Sorgen und fehlende Handlungsmöglichkeiten beeinflussen die psychische und körperliche Stabilität. Die gesundheitliche Belastung wiederum verringert ihre Fähigkeit einen Weg aus den Schulden zu finden. Um diesem Kreislauf entgegenzuwirken, werden gesundheitsfördernde Elemente gesucht, die als Präventionsmaßnahmen von den Schuldnerberatern eingesetzt werden können. Dabei muss die besondere Lebenssituation von insolventen Privatpersonen berücksichtigt werden. Das Projekt hatte folgende Schritte:
1. Interviews mit Mitarbeitern von Schuldnerberatungen über den Gesundheitszustand von Überschuldeten
2. Interviews mit den überschuldeten Privatpersonen zur aktuellen gesundheitlichen Situation
3. Workshop mit Vertretern der Wirtschaft, Politik, Forschung und Krankenkassen zur Entwicklung von Präventionsmaßnahmen
1. Schuldnerberatungen und Krankenkassen vernetzen
2. Schuldnerberatungen als Ort (Setting) der Gesundheitsförderung nutzen
3. Nutzen der Instrumente aus JobFit:
a) individuelle Gesundheitskompetenzberatung
b) Präventionskurse zur Stressbewältigung
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz;
BKK Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland, seit dem 01.07.2011 fusioniert zum BKK LV Mitte;
Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz
Abschlussbericht (212 KB)
Anhang zum Abschlussbericht (513 KB)
Workshop-Dokumentation (456 KB)
Projektbearbeitung:
Frau Prof. Dr. Eva Münster
Projektleitung:
Michael Bellwinkel
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